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Welt der Gedanken

24/2/2018

Während ich mir überlege, wie ich das Thema dieses Artikels verpacken soll, lausche ich nebenher "Somebody to Love" von Jefferson Aiplane. Die Musik soll mir dabei helfen, darüber nachzudenken, was ich vermitteln möchte. Ich frage mich, ob wir uns selbst das Leben schwer machen, weil wir selbst unser größter Feind sind.

 

Es ist mein Kopf, der danach schreit, dass ich ihm Möglichkeiten aufzeigen solle, doch dieser Bitte kann ich nicht nachkommen. Und dennoch versuche ich, irgendwelchen "Geistern" die Schuld zu geben, die nicht einmal existieren. Und wenn es sie wirklich gibt, verleihe ich ihnen Macht, weil ich sie in meinem Kopf umherschwirren lasse, und so blockieren sie mich.

 

Es ist die beste Lösung für mein eigenes Wohl, Mauern einzureißen, nachdem ich ihre Existenz akzeptiert habe. Ich denke daran, dass äußere Feinde Albträume sind, die ich hinter mir lassen muss, doch innere Feinde sind auf der Suche nach Verständnis und wollen genährt werden.

 

Wie oft haben wir Unmengen an Träumen und glauben, dass wir uns ihnen nicht ansatzweise nähern könnten, weil es Umstände oder Personen nicht erlauben? Und eben in den meisten dieser Fälle haben wir vergessen, dass die anderen nur insoweit über uns verfügen können, wie wir es zulassen, und dass die Umstände nicht so schlimm sind, wenn wir uns erst einmal eine Lösung für sie überlegt haben.

 

Es gibt kein schlimmeres Gefühl, als jenes, das uns auf grauenvolle Weise zu unserem größten Feind werden lässt. Ich habe mir vorgenommen, eine Liste mit all den Stolpersteinen auf meinem Weg anzulegen und aus ihnen einen Ort zu machen, der mir hilft, mich dem Himmel näher und dem Boden, an dem ich mich fest gekettet sehe, entfernter zu fühlen.

 

Nun höre ich ein anderes Lied. "My Sweet Lord" von George Harrison. Ich habe mich dazu entschlossen – wenn ich doch selbst mein härtester Rivale bin – dass nur ich etwas ändern kann und das auch tun werde, bis ich Frieden finde. Ich werde versuchen, mutiger zu sein, die Vergangenheit hinter mir und Groll und Hass von mir abfallen zu lassen. Ich werde mich nicht länger belügen und vor allen Dingen werde ich Urteile anderer, die mich doch nur verletzen wollen, an mir abprallen lassen.

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© 2019 by Maik Jungfleisch

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