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HIER UND JETZT

27/5/2019

Viele Menschen leben ihr Leben in der Vergangenheit, in alten Erinnerungen und vergangenen Momenten. Dabei versuchen sie entweder, positive Situationen aus der Vergangenheit festzuhalten oder sie können negative Erlebnisse nicht loslassen. 

 

Beides ist schlecht. 

 

Dadurch zerstört man den derzeitigen Moment, das, was jetzt gerade ist. Man träumt sich weg in alte Zeiten und verpasst dadurch das einzig Wichtige – diesen Augenblick..

 

Einmal ist man total freudig, weil man sich gerade wieder an die erste große Liebe erinnert. Kurz danach geht die eben noch gute Laune abrupt in den Keller, nur weil man sich plötzlich an das beschissene Ende dieser Beziehung erinnert und den ganzen Schmerz dadurch nochmal erlebt. Diese unbewussten Gedankenschleifen sind belastend und ziehen einem kontinuierlich Energie ab.

 

Die Vergangenheit ist vergangen
Was vergangen ist, ist vergangen. Und ja, so einfach ist das. Die Vergangenheit ist vorüber.. Es gibt keine Schalter oder Drehknöpfe, mit denen man die Zeit zurückdrehen kann. Was war, ist vergangen. Es ist vorbei, für immer.

 

Egal also, was man alles versucht, man wird die Vergangenheit nicht verändern können. Hört sich total offensichtlich an, ist aber den meisten Menschen anscheinend nicht so glasklar, wie man meinen sollte. Bei vielen Leuten drehen sich die Gedanken ständig um Vergangenes:

 

  • Sie wünschen sich, Geschehenes ungeschehen zu machen („ach hätte ich doch nur, damals…“)

  • Sie regen sich über das vergangene Verhalten ihrer Mitmenschen auf („wie kann man nur so dumm sein…“ „wie konnte er/sie nur“)

  • Sie geben der Vergangenheit die Schuld an ihrer derzeitigen Situation („hätten mich meine Eltern/Lehrer/Mitschüler nur anders behandelt…“)

  • Oder sie schwelgen ständig in vergangenen Glücksgefühlen („damals… das waren noch Zeiten, da war ich glücklich…“). 

 

Dieses ständige Leben in der Vergangenheit ist absolut kontraproduktiv und bringt einen kein Stückchen weiter. Eine weise Frau hat mir mal gesagt: Egal wie stark du dich über etwas aufregst, egal was du tust, es hat keine vergangenheitsverändernde Wirkung.

 

Als ich diesen Satz hörte, hat es bei mir geklickt. Es fiel mir sprichwörtlich wie Schuppen von den Augen. Es hat absolut keinen Sinn, sich über etwas Vergangenes zu beklagen oder sich darüber aufzuregen. Man verliert dadurch nur jede Menge Energie und verändern tut sich absolut gar nichts.

 

Was geschehen ist, ist geschehen. Du kannst es nicht rückgängig machen.Darum akzeptiert die Vergangenheit voll und ganz (alles andere ist purer Wahnsinn) und fangt endlich an, im Hier und Jetzt zu leben.

 

Du bist nicht deine Vergangenheit
Die Vergangenheit loszulassen und stattdessen positiv in die Zukunft zu schauen ist vor allem dann wichtig, wenn man sich verändern und entwickeln will. 

 

Verurteilt euch nicht für etwas Vergangenes. Es spielt keine Rolle mehr. Es ist vorbei. Hört auf, euch selber für etwas zu kritisieren, das ihr nicht mehr verändern könnt und schaut stattdessen auf die Dinge, die ihr im Hier und Jetzt verändern könnt. 

 

Die Stop-Moment-Methode: Komm ins Hier und Jetzt 

Sobald man merkt, dass man sich gerade gedanklich in der Vergangenheit verloren hat, dann sagt man sich sofort: „Stopp! Die Vergangenheit ist vorüber. Ich kann jetzt nichts mehr daran ändern. Darum lasse ich jetzt hinter mir, was gewesen ist und lebe lieber wieder im Moment.“ 

 

Die Gegenwart ist alles, was man hat! Zerstört diesen einmaligen Moment nicht dadurch, dass ihr euch über die Vergangenheit aufregt oder euch selber für etwas Vergangenes kritisiert.

 

Und die Zukunft ist das Einzige, was man pro-aktiv verändern kannt. Das schaffst man aber nur, wenn man aufhört, in alten Erinnerungen zu leben.

 

PS: Wie ihr richtig gelesen habt, solltet ihr auch nicht allzu lange und oft in alten, „glorreichen“ Zeiten schwelgen, wo alles besser war. Dadurch verliert man auch wieder den Zugang zum derzeitigen Augenblick und vergisst dabei, was wirklich wichtig ist: Das Hier und Jetzt.

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© 2019 by Maik Jungfleisch

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